© 1992-2011  by JDKel • JDKe@t-online.de November 2001 24.11.2001 impressum Verkauf des Haselbacher Sees: Wintersdorf will sich mit Investor einigen "Wir haben jetzt den ersten Teil der Unterlagen des Kaufvertrages für den thüringischen Teil des Haselbacher Sees auf dem Tisch", teilte Bürgermeister Thomas Reimann dem Wintersdorfer Gemeinderat zur jüngsten Ratssitzung mit. Obwohl die Papiere noch nicht vollständig sind, sollen bis zur Ratssitzung im Dezember endlich Nägel mit Köpfen gemacht und der Kaufvertrag noch in diesem Jahr unterschrieben werden. Auch für den sächsischen Teil des Sees, an dessen Kauf Regis-Breitingen kein Interesse habe, scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. "Im Landratsamt gab es ein erstes Gespräch mit einem potenziellen Investor, der den sächsischen Teil des Haselbacher Sees kaufen will", informierte Reimann. Das sei auch im Interesse der Wintersdorfer. Denn die Gemeinde selbst könne ihren Teil des Sees nicht allein bewirtschaften oder vermarkten. "Vorrang hat die vernünftige Nutzung des Sees, egal ob dem Investor der thüringische oder der sächsische Teil gehört", meinte Reimann. Über Summen, die investiert werden sollen, wollte der Bürgermeister zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht sprechen. In dem Gespräch sei deutlich geworden, dass der Investor eine naturnahe Nutzung des Gewässers anstrebt. "Die Überplanung des gesamten Sees von einer Hand, das wäre das Sinnvollste und käme unseren Vorstellungen entgegen. Als Gemeinde würden wir uns natürlich dabei einbringen", machte der Bürgermeister deutlich. Die für 2002 organisierte Austragung der Landesmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaft im Segeln auf dem Haselbacher See seien nicht in Gefahr, auch wenn der Verkauf des sächsischen Teils bis dahin vollzogen sei. Das sei mit dem Interessenten bereits geklärt. Marlies Neumann